Zeit fürs #synchronbacken, und zum Glück stimmen nun auch wieder die Temperaturen, so dass man wieder richtig Lust bekommt, den Backofen anzuschmeissen. Zorra vom Kochtopf hat passend zu ihrer Jahresserie “ So isst Italien“ ein italienisches Gebäck herausgesucht. Und zwar ein Brötchen aus der Region Bologna. Ein spezielles Gebäck, in dem, wie oft in der Region üblich, Schweineschmalz zum Einsatz kommt. Ein wenig nur, also keine Angst, es schmeckt nicht danach. Wenn du aber vegetarisch backen magst, nimmst du einfach Pflanzenöl oder eine vegetarische Margarine. Dann ein klein wenig Wasser weniger, so als kleiner Tipp vorweg. Das Originalrezept stammt übrigens von Stuzzicadenti.
Bevor ich anfange mit meinem Rezept, gestehe ich, dass die Biove bei mir optisch nicht optimal geworden sind, ein einziges Brötchen hat das gemacht, was es sollte, die anderen sind nicht aufgesprungen, warum auch immer…aber weil sie ja ansonsten perfekt waren von der Krume und vom Geschmack, gibt es das Rezept auf jeden Fall. Und wie immer beim #synchronbacken gibts am Ende alle teilnehmenden Blogs von mir als Link für euch, da findet jeder seinen Favoriten, versprochen.

Biove, ein Gebäck-Klassiker aus der Emilia-Romagna
Zutaten ( 8 Biove ):
500 g Weizenmehl 550
290 g lauwarmes Wasser ( ca. 35 Grad )
10 g frische Hefe
7 g Honig
8 g Salz
20 g Schweineschmalz, Zimmertemperatur
Gib Mehl, Wasser, Honig, Salz und Hefe in eine Rührschüssel, fange an zu kneten, währenddessen gibts du Stück für Stück das Schweineschmalz dazu. Knete den Teig insgesamt ca. 8 Minuten, bis du einen geschmeidigen, glatten Teig bekommst, der sich vom Schüsselrand löst. Decke deine Schüssel ab und lass deinen Teig nun ca. 90-120 Minuten aufs Doppelte aufgehen bei Zimmertemperatur.

Gib den Teig auf eine ganz leicht bemehlte Arbeitsfläche, knete ihn noch einmal durch, teile ihn in 2 Teile, ein Teil deckst du noch einmal ab.
Rolle ein Teil zu einem Rechteck aus, das braucht noch nicht zu gross sein. Schneide nun dieses in 4 Streifen.

Jeden Streifen rollst du lang aus, ca. 2mm dick. Rolle diese Streifen straff zu einer Rolle auf. Lege diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Wenn du alle 8 Teiglinge auf dem Blech hast, decke ein Geschirrtuch drauf, lass deine Teiglinge nun ca. 45 Minuten ruhen.
Heize den Backofen nun vor auf 200 °C Ober/Unterhitze.
Mit einer stabilen Teigkarte ( mit der stumpfen Kante ) drückst du nun mittig längs jeden Teigling bis fast zum Boden. Lass sie noch einmal 10 Minuten ruhen. Besprühe deine Teiglinge mit Wasser ( bepinseln geht hier natürlich auch ).


Gib dein Backblech in die Mitte des Backofens und backe deine Brötchen fertig in ca. 25 Minuten, sie sollten schön goldbraun gebacken sein. Und wenn es bei dir klappt, springen alles Biove schön auf, wenn nicht, auch nicht schlimm, denn von der Konsistenz, aussen fein knusprig, innen weich und luftig und feinporig, sind sie auf jeden Fall.



Und nun kannst du sie geniessen, sie schmecken natürlich super zu Schinken, Mozzarella, Mortadella…so richtig italienisch eben. Aber ich finde, du kannst sie auch mit süssem geniessen, denn das Schmalz ist nicht dominierend. Probiere es mal aus, berichte mir gerne in den Kommentaren von deinem Ergebnis.
Vielen lieben Dank, liebe Zorra, für deine Mühe, nun hat es endlich mal wieder geklappt, dass ich dabei sein konnte.
Viel Spass beim Nachbacken und Geniessen, eure Birgit.

Hier gibts nun noch die Verlinkungen für euch aller teilnehmenden Blogs:
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Britta von Backmaedchen 1967 Tina von Küchenmomente Caroline von Linal’s Backhimmel Birgit M. von genusswerke Simone von zimtkringel Nadja von Little Kitchen and more Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum Laura von Aus Lauras Küche Ilka von Was machst du eigentlich so?! Tanja von Schlundis
Pingback: einfache bolognesische Biove-italienische Brötchen - Backmaedchen 1967
Pingback: Biove – piemontesische Brötchen nach Sorelle Simili – 1x umrühren bitte aka kochtopf
Ging mir ähnlich. Die Form wollte bei mir auch nicht so richtig. Aber lecker waren sie dennoch.
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Vielen Dank liebe Kathrina, so ist es, lecker waren sie und so hat man einen Grund, sie nochmal zu backen, liebe Grüße Birgit
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Ist ja witzig, dass die eine Hälfte aufgesprungen ist und die andere nicht. So hast du halt mehr Abwechslung im Brotkorb – Hauptsache ist doch, sie schmecken. Und das tun sie auf jeden Fall!
Liebe Grüße
Tina
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Hihi ja mit der Form hatte ich auch so meine Schwierigkeiten, aber Geschmack schlägt Optik auf jeden Fall immer!
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So ist es, liebe Caroline, Geschmack geht immer vor. Liebe Grüße Birgit
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Ich finde deine Brötchen toll und ob aufgesprungen oder nicht, am Ende zählt der Geschmack und lecker waren die Biove auf jeden Fall. Ich werde sie auf jeden Fall wieder backen.
Liebe Grüße
Britta
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