Rehrücken…ein klassischer Schokoladenkuchen

Heute wird es mal wieder sehr klassisch hier im Blog. Wer kennt ihn nicht, den Rehrücken aus seiner Kindheit. Eine Form dafür besitze ich sogar (aus dem Fundus meiner Mama), benutze sie aber heute zum ersten Mal. Mein Sohn und seine Freundin haben sich diesen Kuchen zu Weihnachten gewünscht und was macht die Mama ? Natürlich dem Wunsch der Kinder entsprechen, so hielt das auch schon meine Mutter und so führe ich das weiter. Aber ich denke, das machen sicher bestimmt viele Eltern, oder ?

Nun aber zum Kuchen. Ein wirklich leckerer, schokoladiger und doch fluffiger Kuchen, den man einfach mögen muss. Es lohnt sich hier auf jeden Fall, ihn mal zu backen. Ich bin ja nicht so ein Fan von Schokokuchen, da diese immer so schwer und massig sind. Dieser hier ist ganz anders und so habe ich auch davon ordentlich gegessen. Aber bedenkt auch, die Qualität der Zutaten macht hier den Unterschied, nehmt eine wirklich gute Schokolade zum Backen und für die Glasur, ihr werdet den Unterschied schmecken.

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Zutaten ( eine Rehrücken-Form):

Schokoladenteig:

100 g dunkle Schokolade ( 70 %)…im Wasserbad geschmolzen

100 g weiche Butter

100 g Puderzucker

6      Eigelbe

6      Eiweisse

50 g Zucker

100 g gemahlene Mandeln

50 g Weizenmehl 405

70 g Speisestärke

1 Tl   Backpulver

Glasur:

150 g dunkle Schokolade ( 70 %)

10 g Kokosfett ( zB. Palmin )

Mandeln, gestiftelt, zum Verzieren

Fettet eine Rehrückenform gut ein und streut sie mit Semmelbröseln aus.

Heizt den Backofen vor auf 180 °C Ober/Unterhitze.

Für den Teig gebt ihr die Butter mit dem Puderzucker in eine Rührschüssel und schlagt diese cremig auf. Gebt nun nach und nach die flüssige Schokolade und die Eigelbe hinzu und schlagt alles schaumig auf.

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Schlagt die Eiweisse mit dem Zucker steif. Gebt diese nun auf die Butter-Eigelbcreme.

Darüber verteilt ihr die gemahlenen Mandeln. Mischt das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver miteinander und siebt dieses obendrauf.

Nun hebt ihr alles vorsichtig mit einem Holzlöffel unter, bis alle trockenen Zutaten untergemischt sind.

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Verteilt den Teig in der vorbereiteten Form und streicht ihn glatt. Gebt nun die Form in die Mitte des Backofens und backt den Kuchen fertig in ca. 50 Minuten. Deckt bei Bedarf nach ca. der Hälfte der Zeit ( oder wenn ihr seht, dass euch der Kuchen zu dunkel wird ) ein Backpapier auf die Oberfläche. Macht bitte den Stäbchentest, damit ihr sicher seid, dass der Kuchen durchgebacken ist.

Nehmt die Form heraus und lasst sie kurz ruhen, bevor ihr den Kuchen vorsichtig aus der Form stürzt und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lasst.

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Wenn der Kuchen kalt ist, kümmert ihr euch um die Glasur. Dafür schmelzt ihr die Schokolade zusammen mit dem Kokosfett über einem Wasserbad und überzieht damit die Oberfläche des Kuchens. Nach kurzer Antrockenzeit könnt ihr den Kuchen mit den Mandelstiften “ Spicken „.  Lasst die Glasur nun komplett trocknen ( das hat bei mir draussen auf der Terrasse am Besten funktioniert, normale Schokolade braucht länger als Kuvertüre ) und geniesst ihn in vollen Zügen.

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Am 2. Tag hat mir der Kuchen besser geschmeckt als ganz frisch, also ihr könnt ihn super vorbereiten.

Kennt ihr den Rehrücken aus eurer Kindheit ? Ich hoffe, euch gefällt dieser Klassiker und ich freue mich sehr über euer Feedback, wenn ihr ihn nachbackt, eure Birgit.

 

 

 

 

8 Kommentare

  1. Kabanet2209 sagt:

    Eine Erinnerung aus der Kindheit, die ich demnächst probieren werde.
    Der Name kommt wohl daher, dass dieser Kuchen ganz ähnlich aussieht wie ein ‚echter‘ Rehrücken vom Wild. Dieser wurde (zumindest von meiner Mutter) mit Speckstreifeenn gespickt (dafür gab es eine spezielle ‚Nadel‘) und hat ja sehr dunkles Fleisch und durch die Knochen ein ganz ähnliches Aussehen.
    Der süße Rehrücken wurde bei Mutti übrigens mit Pinienkernen (in Österreich Pignoli) gespickt 🤗

    Gefällt 1 Person

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