Dinkelseelen…einen Versuch wert

Heute kommt nun das Rezept für die Dinkelseelen. Ich war ja ein wenig hin und her gerissen, ob ich das Rezept schreiben soll. Aber sie haben uns so gut geschmeckt und es gab auch schon einige von euch, die das Rezept gerne haben wollten. Zur Inspiration diente mir das Rezept vom Plötzblog, allerdings war ich mit dem Teig beim ersten mal so gar nicht zufrieden, denn der war mehr als weich und kaum zu händeln.

Aber ich habe das Rezept noch einmal ein wenig abgeändert und so war auch der Teig wunderbar…zwar noch weich, aber alles andere als zu weich . Ich konnte auch die Teiglinge mit der Handkante abstechen, so wurde die Form ein wenig “ seeliger „. Allerdings sind sie nun alle unterschiedlich gross geworden, aber das stört mich überhaupt nicht, denn das Ergebnis war gut und nun teile ich gerne mit euch meine Rezeptabwandlung. Da der Teig schon am Tag vorher gemacht wird, und am Backtag nur noch abgestochen und gebacken wird, ist das ein perfektes Rezept fürs Wochenende.

Seelen (22)

Zutaten ( 6-8 Seelen ):

Am Tag vorher…Mehlkochstück:

20 g Dinkelmehl 630

8 g  Salz

70 g  Wasser

Gebt alles in einen kleinen Topf, verrührt es klümpchenfrei und kocht es auf, bis es puddingartig eindickt. Füllt das Ganze um in ein Schälchen, deckt direkt auf die Oberfläche eine Frischhaltefolie und lasst das Mehlkochstück auf Zimmertemperatur zurück kühlen.

Seelen (26)

Am Tag vorher…Hauptteig:

450 g Dinkelmehl 630

  Mehlkochstück von oben 

6 g   frische Hefe

10 g  Schweineschmalz ( alternativ Butter )

40 g  Anstellgut vom Roggensauer aus dem Kühlschrank

3 g   Salz

5 g   Honig

250 g  kaltes Wasser

30 g  kaltes Wasser ( nach 3 Minuten zugeben )

Gebt alle Zutaten ( bis auf die 30 g Wasser ) in eine Rührschüssel und verknetet diese 3 Minuten zu einem Teig, gebt nun das restliche Wasser hinzu und lasst den Teig noch einmal 4 Minuten kneten. Gebt den Teig in eine Schüssel mit Deckel und lasst ihn 60 Minuten bei Zimmertemperatur stehen.

In dieser Zeit faltet ihr ihn alle 20 Minuten in der Schüssel. Stellt die Schüssel anschliessend bis zum nächsten Tag ( ca. 16-20 Stunden ) in den Kühlschrank.

Seelen

Am Backtag:

Ihr braucht noch Kümmel und grobes Salz zum Bestreuen

Heizt den Backofen vor auf 250 °C Ober/Unterhitze.

Benetzt eine Arbeitsfläche mit Wasser, gebt den Teig aus dem Kühlschrank darauf und zieht ihn ein wenig zu einem Rechteck aus.

Nun stecht ihr mit feuchten Handkanten Teigstücke ab, die ihr beim Abstechen über die Arbeitsfläche zu euch heranzieht. Diese weichen Teiglinge legt ihr nun auf ein mit Backpapier belegtes Blech.

Bestreut sie nun mit Kümmel und grobem Salz.

Schiebt das Blech in die Mitte des Ofens und sprüht gleich Wasser hinein. Backt die Seelen nun fertig in ca. 20 Minuten ( oder bis die für euch perfekte Bräunung erreicht ist ).

Seelen (25)Seelen (20)

Nehmt sie heraus, lasst sie kurz auskühlen und serviert sie zu herzhaften Belägen. ( Auch süss hat uns dazu geschmeckt )

Seelen (21)Seelen (23)Seelen (18)

Vielleicht backt ihr sie ja mal nach, die Seelen machen wirklich kaum Arbeit und schmecken sehr lecker. Auch die Porung hat uns hier sehr gut gefallen.

Dazu muss ich aber noch sagen, das die Porung bei meinem ersten Backversuch noch schöner war, das lag aber an dem sehr, sehr weichen Teig. Wer aber vor zu weichen Teigen keine Angst hat, der setzt noch ca. 20 g Wasser hinzu.

Eure Birgit.

 

 

 

 

10 Kommentare

  1. veganundklücklich sagt:

    Die sehen nicht nur gut aus sondern sehr gut, ich opfere mich gerne und greife einfach mal zu, yum!
    Ich liebe Kümmel und die Kombination Kümmel, Salt ist einfach immer toll.
    Liebe Grüße,
    Jesse-Gabriel

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