Veneziane, gefüllt…#synchronbacken im Januar

Neues Jahr, neues #synchronbacken…wie immer von und mit Zorra vom Kochtopf. Dieses Mal wurde es italienisch, und wer mich kennt, der weiss, dass ich italienisches Gebäck liebe und gerne neue Rezepte ausprobiere. Da kam mir doch das Rezept der Veneziane von Il Cucchiaio d’argento gerade recht. Das ist, wie schon gesagt, ein italienisches Gebäck, genauer gesagt ein Brioche, getoppt mit einer Mandelpaste und ich habe diese auch noch mit einer Crema pasticcera gefüllt. Mehr geht nicht 🙂

Obwohl das Rezept mit einer gewissen Menge Hefe gebacken wird, braucht es Zeit, Zeit zum Gehen plant also dementsprechend ein…ca. 3 Stunden für den Teig und dann nochmal 1 Stunde für die Stückgare, bevor die Veneziane gebacken werden. Dann kühlen sie aus und erst dann wird die Crema pasticcera eingespritzt. Also nichts für den schnellen Kuchenhunger, ein wenig Planung braucht es. 

Am Ende meines Rezepts verlinke ich euch wieder alle Teilnehmer, die darüber auch einen Blogbeitrag geschrieben haben…klickt euch da gerne durch, wie immer lohnt es sich.

Veneziane, gefüllt

Zutaten ( 6 Stück ):

Hefeteig:

230 g Weizenmehl 550

  40 g Zucker

    1     Ei

   2     Eigelbe ( Eiweiss brauchen wir später für die Mandelmasse )

   1     Prise Salz

  45 g weiche Butter

  40 g Vollmilch

  10 g frische Hefe

Abrieb 1/2 Zitrone

Crema Pasticcera:

250 g Milch

   2      Eigelbe

  50 g Zucker

  15 g Speisestärke

Abrieb 1/4 Zitrone

Mandeltopping:

  50 g weiche Butter

    2     Eiweisse

  50 g Zucker

  50 g gemahlene Mandeln 

  50 g Weizenmehl 405

Ausserdem:

Hagelzucker

Puderzucker

Für das Mandeltopping gebt ihr die weiche Butter und die Eiweisse in eine Schüssel und verrührt dieses schaumig, gebt nun Mandeln, Zucker und Weizenmehl hinzu und verrührt alles zu einer spritzfähigen Masse, die ihr in einen Spritzbeutel mit einer Lochtülle füllt. Bis zum Gebrauch beiseite legen.

Für die Crema pasticcera gebt ihr die Milch und den Zitronenabrieb in einen Topf, erhitzt dieses bis kurz vorm Kochen.

In einer Schüssel verschlagt ihr die Eigelbe und den Zucker miteinander, gebt die Speisestärke hinzu und verrührt diese klümpchenfrei.

Nun giesst ihr im dünnen Strahl die heisse Milch zu der Eigelbmasse unter ständigem Rühren. Gebt anschliessend alles zurück in den Topf und erhitzt alles noch einmal unter ständigem Rühren, bis eine Puddingmasse entsteht. Diese füllt ihr nun in eine Schüssel, deckt direkt auf der Oberfläche mit einer Frischhaltefolie ab und lasst die Crema pasticcera auskühlen. Anschliessend gebt ihr diese in einen Spritzbeutel mit einer langen Tülle zum Einspritzen nach dem Backen und Auskühlen des Gebäcks.

Für den Hefeteig gebt ihr die Milch und den Zitronenabrieb in einen kleinen Topf, erwärmt diese lauwarm, verrührt die Hefe darin.

Gebt nun alle anderen Zutaten ( bis auf die Butter, die kommt erst ein wenig später hinzu ) in eine Rührschüssel und verknetet alles etwa 2 Minuten zu einem festen Teig. Nun kommt nach und nach die Butter hinzu, knetet diese sorgfältig unter, bis ihr einen festen, glatten, geschmeidigen Teig habt. Das dauert so etwa 10 Minuten.

Gebt den Teig in eine Schüssel, deckt diese mit einer Frischhaltefolie und einem Geschirrtuch ab und lasst den Teig nun bei Zimmertemperatur ca. 2 3/4-3 Stunden gehen, er sollte sich verdoppeln.

In dieser Zeit bereitet ihr das Mandeltopping ( siehe oben ) und die Crema pasticcera ( siehe oben ) zu.

Heizt den Backofen vor auf 170 °C Ober/Unterhitze.

Gebt den Teig nun auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche, einmal durchkneten und in 6 Teile á ca. 75 g teilen, diese rund schleifen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem Tuch abdecken und 1 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sie sich knapp verdoppelt haben.

Spritzt nun auf die Oberfläche schneckenförmig das Mandeltopping drauf, lasst einen kleinen Rand. Da ich sehr viel Mandelmasse übrig hatte, habe ich noch einen 2. Kreis drauf gespritzt, dadurch ist die ganze, schwere Masse beim Backen komplett über den Teigling gelaufen, ich habe aber für mich beschlossen, dass das kein Problem ist, sondern lecker 😉

Streut nun den Hagelzucker drauf und pudert noch ordentlich Puderzucker drüber. Gebt das Blech in die Mitte des Backofens und backt eure Veneziane in ca. 20-25 Minuten fertig. Da man nicht sieht, ob sie fertig sind, die Mandelmasse bleibt recht hell, stecht mit einem Stäbchen in die Mitte und schaut, ob nichts mehr dran hängen bleibt, dann sind sie durchgebacken. Die Mandelmasse ist anfangs noch weich, sie wird beim Abkühlen aber fest und knusprig.

Nehmt sie heraus und lasst sie abkühlen. Nun könnt ihr mit einer spitzen, langen Tülle die Crema pasticcera einspritzen, ich habe an 3 Stellen die Creme reingespritzt.

Nun nichts wie geniessen, denn frisch sind sie am besten. Aber auch am Tag danach kann man sie noch sehr gut essen. Gerne könnt ihr sie auch noch einmal kurz erwärmen im Airfryer oder Backofen ( fanden wir aber nicht notwendig ).

Dankeschön für das Synchronbacken und das super Rezept, wie immer hat es sehr viel Spass gemacht, was Neues zu backen.

Viel Spass beim Nachbacken und geniessen, eure Birgit.

Banner für #synchronbacken 25./26. Januar 2025

So, hier nun die Links zu allen Varianten, die entstanden sind.

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Simone von zimtkringel Britta von Backmaedchen 1967 Petra von genusswerke Caroline von Linal’s Backhimmel Tina von Küchenmomente Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum Ilka von Wasmachstdueigentlichso?! Laura von Aus Lauras Küche

Eva von Evchen kocht

Nadja von Little-Kitchen-and-more

24 Kommentare

  1. Pingback: Veneziane - Backmaedchen 1967

  2. Pingback: Veneziane – Es kann nicht alles gelingen – Little Kitchen and More

  3. Pingback: Veneziane mit Himbeeren und Kakao - Aus Lauras Küche

  4. Caroline | Linal's Backhimmel sagt:

    Ja, ein bisschen Zeit braucht mal, aber ich finde, es lohnt sich total!

    Deine gefüllte Variante sieht auch einfach zum Anbeißen aus 🙂

    Liebe Grüße

    Caroline

    Gefällt 1 Person

  5. Pingback: Veneziane – italienische Brioche-Brötchen mit Mandel- & Pudding-Topping – 1x umrühren bitte aka kochtopf

  6. Pingback: Veneziane – Synchronbacken im Januar | Was machst du eigentlich so?!

  7. Anonymous sagt:

    Hallo liebe Birgit,

    also ich wünsche mir jetzt nichts sehnlicher als eine deiner lauwarmen Veneziane… So köstlich mit der Creme. Garantiert jede Kalorie wert!

    Liebe Grüße, Eva

    Gefällt 1 Person

  8. Pingback: Veneziane: Luftige, italienische Hefebrötchen mit Pistazientopping

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