Walnuss-Ciabatta…eine neue Runde #Synchronbacken, das 48.

Eine neue Runde #Synchronbacken startete am vergangenen Wochenende. Zorra vom Kochtopf und Sandra von Fromsnuggskitchen haben wieder etwas Tolles herausgesucht. Dieses mal wurde es etwas anspruchsvoller, denn es sollte ein Ciabatta nach King Arthur werden, welches vom Teig her sehr weich ist.

Aber man lernt ja immer dazu und bei vielen Sachen macht es einfach die Übung und Erfahrung, und somit war ich dabei. Denn man kann nie genug tolle Rezepte haben, stimmts ? Begonnen wurde wieder am Samstag, ein Vorteig wurde hergestellt, der dann bei Zimmertemperatur stehen sollte bis zum nächsten Tag. Da es bei uns im Moment sehr warm im Haus ist und die Hefemenge kaum abmessbar ist ( 1/16 Tl Trockenhefe in frische Hefe umzurechnen ist gar nicht so einfach ), habe ich den Vorteig nach 5 Stunden dann einfach in den Kühlschrank gestellt. Das bekam ihm sehr gut, er entwickelte sich hervorragend von einem flüssigen zu einem zähen Teig.

Nun aber zu meiner Variante des Rezeptes, ich habe ein wenig verändert, was, das seht ihr hier im Anschluss.

Ciabatta (9)

Zutaten ( 2 Ciabatte ):

Vorteig ( am Samstag nachmittags ):

180 g Weizenmehl 550

0,5 g frische Hefe ( die Grösse einer kleinen Erbse)

225 g kaltes Wasser

Verrührt alles miteinander, deckt das Gefäss ab und lasst den Vorteig ca. 5 Stunden bei Zimmertemperatur stehen. Danach stellt ihr ihn in den Kühlschrank bei ca. 7 Grad ( in das obere Fach ) bis zum nächsten Tag, das waren bei mir dann 12 Stunden.

Ciabatta (18)

Hauptteig ( am nächsten Tag gegen Mittag ):

Vorteig von oben ( direkt aus dem Kühlschrank)

150 g Weizenmehl 550

30 g Reismehl ( ihr könnt auch den Reis selber zu Mehl verarbeiten )

8 g  Salz

8 g Honig

10 g frische Hefe

55 g lauwarmes Wasser

20 g Olivenöl

50 g Walnüsse

  • Gebt alle Zutaten in eine Rührschüssel und verrührt diese ( ich habe den K-Haken meiner Maschine genommen, denn der Teig ist sehr weich für den Knethaken) 7 Minuten bei Stufe 1 und dann noch ca. 3 Minuten auf Stufe 2.  Der Teig wird glänzend und elastisch, bleibt aber immer noch sehr weich.

Ciabatta (19)

  • Gebt diesen nun in eine geölte Schüssel, deckt diese ab und lasst ihn nun 2 Stunden ruhen. Nach 1 Stunde faltet ihr ihn einmal rundherum in der Schüssel ( mit nassen Fingern geht das am Besten ).
  • Belegt ein Backblech mit einem Backpapier und bemehlt 2 breite Streifen, auf die ihr eure Teiglinge anschliessend legen werdet.
  • Öl nun eure Arbeitsfläche ein, eure Hände ebenfalls, gebt den klebrigen, weichen Teig darauf und teilt ihn in 2 länglicheTeile.

Ciabatta (10)

  • Diese verfrachtet nun vorsichtig mit Hilfe zweier Teigschaber oä. auf das Backblech.
  • Dort bringt ihr die Teiglinge mit Hilfe des Schabers in Form. Dafür schiebt ihr die Ränder des Teiglings rundherum mit dem bemehlten Schaber unter den Teigling ( ist schlecht zu erklären, ihr braucht auf jeden Fall bisschen Schwung und haltet am anderen Ende das Backpapier einw wenig fest )
  • So bekommen eure Teiglinge ein wenig Spannung, denn formen ist nicht möglich.
  • Bemehlt die Teiglinge nun grosszügig, deckt anschliessend ein sauberes Tuch darüber und lasst sie nun noch einmal ca. 60-75 Minuten gehen.

Ciabatta (15)

  • Heizt in der Zwischenzeit euren Backofen vor auf 220°C Ober/Unterhitze.
  • Im Originalrezept werden die Teiglinge nach der Hälfte der Gehzeit wie eine Focaccia eingedrückt, das habe ich nur vorsichtig gemacht und finde, diesen Schritt könnt ihr getrost auslassen, denn das passt nicht zu einem Ciabatta.
  • Wenn eure Teiglinge bereit sind für den Ofen, das seht ihr sehr schön an der Struktur der bemehlten Oberfläche ( beim Fingertest springt der Teig nur langsam zurück in die ursprüngliche Form ), gebt ihr das Blech in die Mitte des Ofens und spritzt sofort Wasser in den Ofen über und unter das Blech.
  • Backt eure Brot nun fertig in ca. 20 Minuten.
  • Nehmt sie heraus und lasst diese auf einem Gitter auskühlen.

Ciabatta

Meine 2 Brote haben zum Glück ihre Form behalten und gefallen mir sehr gut. Die Krume ist wunderbar weich und porig und durch die Nüsse bekommt diese noch eine eigene Farbe. Die Kruste ist eher dünn und weich, was mich bei einem Ciabatta aber gar nicht stört.

Ciabatta (4)Ciabatta (6)

Uns schmecken sie auf jeden Fall, man kann sie weiter verarbeiten zu Bruschetta oder einfach als Beilage zum Aperitiv servieren. Im Originalrezept werden noch zwei Varianten gezeigt, einmal Pan Bagna und ein Knoblauchbrot.

Ciabatta (12)Ciabatta (11)Ciabatta (1)

Es war wieder ein tolles Synchronbacken, vielen Dank liebe Zorra und Sandra. Die Rezeptauswahl war wieder hervorragend und ab und zu mal ein wenig Herausforderung schadet überhaupt nicht. Hier im Anschluss verlinke ich euch noch die teilnehmenden Blog mit ihren Ergebnissen, ein Blick dahin lohnt sich immer, denn es kommen immer viele verschiedene Varianten eines Rezeptes dabei heraus.

Viel Spass beim Stöbern und Nachbacken, eure Birgit.

#synchronbacken Juni 2020

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Britta von Backmaedchen 1967
Désirée von Momentgenuss
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Geri von Lecker mit Geri
Tina von Küchenmomente
Simone von zimtkringel
Petra von Obers trifft Sahne
Katja von Fambrenner
Britta von Brittas Kochbuch
Dani von Leberkassemmel
Conny von Mein wunderbares Chaos
Manuela von Vive la réduction!
Bettina von homemade & baked
Tamara von Cakes, Cookies and more
Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Volker von Volkermampft
Tanja von Miss Golosinas
Anna von Frau M aus M

26 Kommentare

  1. Conny sagt:

    Liebe Birgit,
    1/16 TL Trockenhefe in Frischhefe umzurechnen ist schwierig? Ich fand es schon schwierig herauszufinden, wie viel das überhaupt sein soll. 1/16 TL – pfff. 😉 Ich mag Deine Idee mit den Walnüssen im Teig sehr und stelle mir Deine Version vor allem zu Käse wahnsinnig lecker vor. Aber ich muss aufhören, ich krieg schon wieder Hunger.
    Herzlichst, Conny

    Gefällt 1 Person

    • Du sagst es liebe Conny, aber ich hab einfach die Menge genommen, die ich dachte und den Teig in den Kühlschrank gestellt, denn besser so, als wenn der Vorteig hinüber gewesen wäre.oh ja, zu Käse wäre es perfekt gewesen, vielen Dank. Liebe Grüße Birgit

      Liken

  2. Hallo Birgit,
    Deine Ciabatta sehen wirklich wie welche aus. Meine sind eher Fladenbrote geworden.
    Beim nächsten Versuch probiere ich Deine Technik aus und versuche auch mehr Spannung in die Brote zu bekommen. Denn am Geschmack bräuchte ich nichts ändern.
    Liebe Grüße
    Katja

    Gefällt 1 Person

  3. Bettina sagt:

    Deine Ciabatte mit Walnüssen sehen richtig lecker aus! Und die Form ist dir perfekt gelungen!!! Vielen Dank für die Inspieration, vielleicht wandern beim nächsten Versuch auch Nüsse in meinen Teig 🙂
    Liebe Grüße, Bettina

    Gefällt 1 Person

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