Vinschgauer…würziger Genuss

Manchmal darf es auch ein bisschen kräftiger und würziger sein bei Brötchen. Nicht gerade zum Sonntagsfrühstück, aber zu einem herzhaften Vesper oder als leckere Suppenbeilage. Dafür habe ich für euch heute ein Rezept für Vinschgauer. Eine Südtiroler Spezialität mit einem hohen Krustenanteil, da die paarweise angeordneten Brötchen eher flach sein sollen. Durch die weiche Teigführung und den hohen Roggenanteil halten die Fladenbrötchen lange frisch.

Ich habe heute für euch eine eher schnelle Variante mit Hefe. Für die Verarbeitung des weichen Teiges braucht ihr auf jeden Fall viel Roggenmehl, aber es funktioniert doch ganz gut, die Hände kann man ja wieder waschen.

Vinschgauer (7)

Zutaten ( 18 Brötchen ):

Vorteig:

200 g Roggenmehl 1370

200 g lauwarmes Wasser

8 g   brauner Zucker

6 g frische Hefe

Verarbeitet diese Zutaten zu einem Teig und lasst diesen abgedeckt ca. 60 Minuten an einem warmen Ort ruhen.

Vinschgauer (2)

Hauptteig:

500 g Roggenmehl 1370

Vorteig von Oben

270 g Weizenmehl 550

20 g Salz

15 g frische Hefe

700 g lauwarmes Wasser

50 g  Anstellgut vom Roggensauerteig aus dem Kühlschrank

1 1/2 Tl  Kümmel ganz, grob gemörsert

1 Tl     Koriandersaat, grob gemörsert

2 Tl      Fenchelsaat, grob gemörsert

1/2 Tl     Bockshornkleesamen, grob gemörsert

Ausserdem:

Roggenmehl zum Bearbeiten

Gebt nun alle zutaten für den Hauptteig in eine grosse Schüssel und verarbeitet diese in ca. 7 Minuten zu einem glatten, weichen Teig. Bemehlt die Oberfläche und deckt die Schüssel ab. Lasst den Teig nun ca. 45 Minuten ruhen.

Vinschgauer (10)

Gebt ihn anschliessend auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche und teilt euch Stücke von ca. 115 g ab, die ihr mit Hilfe von einer Teigkarte, einer Hand und Roggenmehl zu einer Kugel formt. Legt immer 2 Teigkugeln mit ein wenig Abstand aneinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech, so dass sie zu einem Paar werden nach dem backen. ( Ihr braucht auf jeden Fall 2 Bleche ).

Heizt den Backofen vor auf 220 °C Ober/Unterhitze.

Vinschgauer (8)

Bestäubt die Teiglinge mit Roggenmehl und deckt diese mit einem Geschirrtuch ab. Lasst sie nun 30 Minuten ruhen, bevor ihr das erste Blech im Ofen für ca. 35 Minuten backt. Danach backt ihr auch gleich das 2. Blech mit euren Teiglingen. Dass das 2. Blech ein wenig länger steht, macht hier gar nichts aus ( ansonsten stellt ihr es solange in einen kühleren Raum, falls es sehr warm bei euch sein sollte).

VinschgauerVinschgauer (9)

Die Vinschgauer sollten auf jeden Fall gut ausgebacken sein, da sie eine schöne Kruste ausbilden sollen, das macht sie nämlich aus.

Vinschgauer (1)Vinschgauer (4)Vinschgauer (5)

Lasst sie nun auf einem Gitter kurz abkühlen und geniesst sie ofenfrisch oder auch kalt zu herzhaften Belägen. Ich habe die Hälfte ganz frisch eingefroren, so kann man immer mal wieder darauf zurückgreifen, wenn es mal ganz schnell gehen muss.

Viel Spass beim Nachbacken meiner Version von Vinschgauer Paarlen. eure Birgit.

6 Kommentare

  1. Hilde sagt:

    Hallo liebe Birgit, wir mögen solche herzhaften Brötchen, dazu noch Radieschen und Käse und ich bin zufrieden 😉 mein Mann braucht noch Speck.
    Ich werde das Rezept demnächst ausprobieren. Gestern habe ich mir das Rezept mit dem Rhabarber abgeschrieben, den Kuchen gibt es am Wochenende.
    Danke für deine leckeren Rezepte und die tollen Fotos, den Duft kann ich fast riechen.

    Herzliche Grüße und bleib gesund
    Hilde

    Gefällt 1 Person

    • Hallo liebe Hilde, hab vielen lieben Dank. Da bin ich gespannt, wie sie euch schmecken werden. Und natürlich auch der Rhabarber-Kuchen, habe heute auch wieder einen gebacken, für den ich das Rezept die Tage schreiben werde.
      Viele liebe Grüße und bleibt auch ihr gesund, Birgit

      Liken

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