Die Zeit rennt und es sind schon wieder 2 Monate vergangen seit dem letzten #synchronbacken. Für das 78. #synchronbacken hat Zorra vom Kochtopf ein einfaches Rezept herausgesucht, welches auch super in den Sommer passt. Schwiegermutterzungen, oder Lingue di suocera, wie sie auf italienisch heissen, sind ein dünnes, knuspriges Gebäck, welches aus dem Piemont kommt und perfekt zum Aperitivo passen, genauso gut auch zum Grillen oder einfach so zum wegknabbern zu einem Gläschen Wein, Sekt, Bier oder ähnlichem. Kann natürlich auch alkoholfrei sein 🙂
Wenn ihr gerne wissen möchtet, woher der Name „Schwiegermutterzunge“ kommt, dann lest gerne hier mal nach.
Auf jeden Fall ist das ein wirklich einfaches, gelingsicheres Rezept, ihr könnt geschmacklich variieren, wenn ihr andere Kräuter nehmt, ohne Kräuter backt, vielleicht ein wenig Passtata drauf gebt vor dem Backen oder vielleicht auch Parmesan…probierts mal aus und erzählt mir gerne in den Kommentaren davon.
Schwiegermutterzungen / Lingue di suocera
Ihr könnt die Mengen beliebig erweitern
Zutaten ( ca. 6-7 Zungen ):
Hefeteig:
50 g Weizenmehl 550
50 g Semolina di grana duro rimacinata
1 g frische Hefe
1,5 g Salz
1/4 El frischer, gehackter Rosmarin
60 g Wasser
5 g Olivenöl
Kräuteröl zum Bestreichen:
15 g Olivenöl
1/2 El frischer, gehackter Rosmarin
1 fein gehackte ( geriebene ) Knoblauchzehe
1,5 g grobes Meersalz ( 1 grosse Prise )
1/4 Tl Zitronenabrieb
Ausserdem:
Semolina di grana duro rimacinata zum Bearbeiten
Für den Hefeteig gebt ihr alle Zutaten in eine Rührschüssel und verknetet diese in ca. 7 Minuten zu einem sehr glatten und geschmeidigen Teig. Gebt diesen in eine Schüssel, deckt diese ab und lasst ihn bei Zimmertemperatur 2 Stunden aufs doppelte aufgehen.

Für das Kräuteröl verrührt ihr alle Zutaten in eine kleinen Schüssel miteinander.
Wenn der Teig sich verdoppelt hat, gebt ihn auf die leicht mit Semolina bestreute Arbeitsfläche. Knetet den Teig noch einmal durch, teilt ihn in ca. 20-25 g schwere Stücke, formt diese ein wenig rund, deckt sie ab und lasst sie noch einmal 10 Minuten ruhen.

Belegt ein Backblech mit einem Backpapier.
Heizt den Backofen vor auf 200 °C Ober/Unterhitze.
Mit einem Nudelholz rollt ihr nun die Kugeln länglich aus, dafür rollt ihr die Kugel ein wenig flach, klappt die rechte und linke Kante zur Mitte und rollt nun das Teigstückchen zu einer langen, sehr dünnen Zunge aus. Dafür ist es hilfreich, wenn der Teig ein wenig an der Arbeitsfläche haftet, er zieht sich nämlich gerne zusammen. Ich habe extra keine Maße angegeben, rollt einfach so dünn wie möglich. Legt die Zungen dann dicht nebeneinander aufs Blech.
Wer eine Pastamaschine sein eigen nennt, kann den Teig auch hier durchlassen, bis er ganz dünn ist.

Wenn ihr alle ausgerollt habt, bestreicht nun die Schwiegermutterzungen dünn mit dem Kräuteröl.
Gebt das Blech in die Mitte des Backofens und backt sie nun goldbraun und knusprig in ca. 12-14 Minuten. Achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden. Nehmt sie heraus und lasst sie auf einem Gitter auskühlen und dann könnt ihr auch schon losknuspern.



Wie ich gelesen habe, sollen sie sich in einer Dose gelagert auch einige Tage halten, aber dazu kann ich euch nichts sagen, sie waren zu schnell aufgefuttert. Liebe Zorra, vielen Dank für deine tolle Rezeptauswahl, wieder was Neues gelernt und gebacken, genau deswegen liebe ich das Synchronbacken.

Im Anschluss verlinke ich euch auch die verbloggten Lingue di suocera, klickt euch gerne mal durch und findet eure Favoriten. Viel Spass beim Nachbacken und Knuspern, eure Birgit.

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Simone von zimtkringel
Tamara von Cakes, Cookies and more
Britta von Backmaedchen 1967
Petra von Genusswerke
Désirée von Momentgenuss
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Bianca von ELBCUISINE
Tina von Küchenmomente
Laura von Aus Lauras Küche
Nadja von Little Kitchen and more
Manuela von „Vive la Réduction“
Ilka von „Was machst du eigentlich so“


Pingback: Böse Zungen behaupten, … – Vive la réduction!
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Guten Morgen,
ich finde in der Zutatenliste leider keine Mengenangabe für die Hefe.
Viele Grüße
Monika
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Hallo Monika, entschuldige bitte, dass ich mich jetzt erst melde. Die Hefe ist mir abhanden gekommen, habe sie gestern aber noch ergänzt. Liebe Grüße Birgit
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Pingback: Lingue die suocera – Synchronbacken im Juli | Was machst du eigentlich so?!
Schöne Idee mit dem Kräuteröl. Das werde ich mir auf jeden Fall merken. Deine Linguine sehen einfach zum Anbeißen aus.
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Vielen lieben Dank liebe Kathrina, liebe Grüße Birgit
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Die Idee mit dem Kräuteröl gefällt mir und auch, dass du noch etwas Semolina genommen hast. So werden sie noch etwas bissfester. Danke fürs Mitbacken!
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Ich danke dir, ja, war Mega lecker diese Kombination, liebe Grüße Birgit
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Liebe Birgit, die Schwiegermutterzungen mit Kräuteröl einzustreichen finde ich super, muss ich unbedingt auch mal so machen. Solange schnappe ich mir schnell einen von dir.
Liebe Grüße
Britta
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Greif zu liebe Britta, hab vielen Dank. Liebe Grüße Birgit
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Pingback: Lingue di suocera - Genusswerke
Die sind ja wirklich perfekt geworden. Und Rosmarin und Zitrone war sicher auch eine köstliche Kombination, das merke ich mir!
Viele Grüße, Laura
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Hab vielen Dank liebe Laura, oh ja, das hat super gepasst. Liebe Grüße Birgit
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Wunderbar mit dem Zitronenabrieb! Das macht die Leckerei zum Apéro noch sommerlicher 🙂
Liebe Grüße,
Désirée
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Vielen lieben Dank 🥰, da hast du recht. Liebe Grüße Birgit
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Den Rosmarin direkt mit in den Teig zu geben ist auch eine gute Idee 👍 . Ich sehe schon, deine Variante werde ich als nächstes ausprobieren. Die sehen einfach toll aus.
Liebe Grüße, Tina
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Das würde mich freuen, liebe Tina. Liebe Grüße Birgit
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Vielen lieben Dank liebe Tina, liebe Grüße Birgit
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Liebe Birgit, oh Topping mit Knobi und Zitrone, auch eine coole Idee! Kulinarische Grüße aus Hamburg und sorry für den späten Kommentar, Bianca
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Liebe Bianca, vielen lieben Dank, ja…das war wirklich lecker. Liebe Grüsse Birgit
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