Ihr wisst es ja mittlerweile, dass ich Kartoffeln sehr gerne in Brot, Brötchen und auch Kuchen gebe. Wenn ich also mal gekochte Kartoffeln übrig habe, werden die dafür genommen, aber ich koche ab und zu auch gerne mal einen Topf voll mit Pellkartoffeln und backe dann damit wieder was leckeres. Habt ihr schon einmal mit Kartoffeln gebacken ? Wenn nicht, dann holt es mal nach und überzeugt euch von der besonderen Krume des Gebäcks.
Heute habe ich für euch ein einfaches Mischbrot für euch, wieder im Topf gebacken, das ist einfach für mich das Beste, wenn ich den Topf aufmache nach dem Backen und ein wunderschönes Brot zum Vorschein kommt.
Und da hier im Brot auch Sauerteig zum Einsatz kommt, solltet ihr diesen natürlich am Tag vorher ansetzen, damit er noch ordentlich reifen kann.

Zutaten ( 1 Brot im 24-er gusseisernen Topf gebacken ):
Sauerteig ( am Abend vorher ansetzen ):
120 g lauwarmes Wasser
120 g Roggenmehl 1370
45 g Anstellgut vom Roggensauerteig
Gebt alles in ein hohes Glas oder eine Schüssel, verrührt die Zutaten gut miteinander und deckt einen Deckel drauf. Lasst den Sauerteig bei Zimmertemperatur ca.16-18 Stunden reifen, er sollte sich verdoppeln.

Hauptteig ( am Tag des Backens ):
Sauerteig von oben
200 g kalte, geschälte Pellkartoffeln, mit einer Gabel zerdrückt
300 g Weizenvollkornmehl
200 g Weizenmehl 550
15 g Salz
10 g Olivenöl
4 g Zucker
10 g frische Hefe
235 g lauwarmes Wasser
Gebt alle Zutaten in eine Rührschüssel und verknetet diese in ca. 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen, leicht klebrigen Teig, der sich vom Schüsselrand löst.Deckt die Schüssel ab und lasst den Teig nun 60 Minuten bei Zimmertemperatur zur Stockgare stehen.

Gebt ihn anschliessend auf eine mit Roggenmehl bestreute Arbeitsfläche, drückt ihn einmal komplett breit und klappt ihn von allen Seiten zusammen.

Nun faltet ihr den Teig von aussen zur Mitte, da drückt ihr ihn immer ein wenig fest, das einmal rundherum.
Dreht den Teigling nun um, die gefaltete Seite nach unten.
Formt nun einen runden straffen Teigling, indem ihr den Teigling sanft auf der Fläche zu euch bewegt, die Hände an den Seiten nach unten führend.

Legt den Teigling nun in ein mit Roggenmehl bestreutes Gärkörbchen ( eine Schüssel mit einem Geschirrtuch ausgelegt und mit Roggenmehl eingestreut tut es hier auch ), den Schluss nach unten, so reisst es euch schön rustikal auf.
Deckt dieses mit einer Haube oder einem Geschirrtuch ab und lasst den Teigling nun in ca. 70-90 Minuten sich verdoppeln.
Ca. 30 Minuten vor Ende der Gehzeit heizt ihr den Backofen zusammen mit dem Topf auf 240 °C Ober/Unterhitze auf.
Nehmt den heissen Topf aus dem Ofen, lasst den Teigling vorsichtig hinein plumpsen und schliesst den Deckel. Backt euer Brot nun fertig in ca. 55 Minuten. Nehmt den Topf aus dem Ofen und das Brot aus dem Topf und lasst es auf einem Gitter komplett auskühlen.


Nun geniesst ein frisches, selbstgebackenes Brot, alleine schon der Duft von frischem Brot kann sehr glücklich machen.
Viel Spass beim Backen und Geniessen, eure Birgit.
Hier noch einmal das Rezept ohne Fotos zum Ausdrucken:
Zutaten ( 1 Brot im 24-er gusseisernen Topf gebacken ):
Sauerteig ( am Abend vorher ansetzen ):
120 g lauwarmes Wasser
120 g Roggenmehl 1370
45 g Anstellgut vom Roggensauerteig
Gebt alles in ein hohes Glas oder eine Schüssel, verrührt die Zutaten gut miteinander und deckt einen Deckel drauf. Lasst den Sauerteig bei Zimmertemperatur ca.16-18 Stunden reifen, er sollte sich verdoppeln.
Hauptteig ( am Tag des Backens ):
Sauerteig von oben
200 g kalte, geschälte Pellkartoffeln, mit einer Gabel zerdrückt
300 g Weizenvollkornmehl
200 g Weizenmehl 550
15 g Salz
10 g Olivenöl
4 g Zucker
10 g frische Hefe
235 g lauwarmes Wasser
Gebt alle Zutaten in eine Rührschüssel und verknetet diese in ca. 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen, leicht klebrigen Teig, der sich vom Schüsselrand löst.Deckt die Schüssel ab und lasst den Teig nun 60 Minuten bei Zimmertemperatur zur Stockgare stehen.
Gebt ihn anschliessend auf eine mit Roggenmehl bestreute Arbeitsfläche, drückt ihn einmal komplett breit und klappt ihn von allen Seiten zusammen. Nun faltet ihr den Teig von aussen zur Mitte, da drückt ihr ihn immer ein wenig fest, das einmal rundherum.
Dreht den Teigling nun um, die gefaltete Seite nach unten.
Formt nun einen runden straffen Teigling, indem ihr den Teigling sanft auf der Fläche zu euch bewegt, die Hände an den Seiten nach unten führend.
Legt den Teigling nun in ein mit Roggenmehl bestreutes Gärkörbchen ( eine Schüssel mit einem Geschirrtuch ausgelegt und mit Roggenmehl eingestreut tut es hier auch ), den Schluss nach unten, so reisst es euch schön rustikal auf.
Deckt dieses mit einer Haube oder einem Geschirrtuch ab und lasst den Teigling nun in ca. 70-90 Minuten sich verdoppeln.
Ca. 30 Minuten vor Ende der Gehzeit heizt ihr den Backofen zusammen mit dem Topf auf 240 °C Ober/Unterhitze auf.
Nehmt den heissen Topf aus dem Ofen, lasst den Teigling vorsichtig hinein plumpsen und schliesst den Deckel. Backt euer Brot nun fertig in ca. 55 Minuten. Nehmt den Topf aus dem Ofen und das Brot aus dem Topf und lasst es auf einem Gitter komplett auskühlen.
Nun geniesst ein frisches, selbstgebackenes Brot, alleine schon der Duft von frischem Brot kann sehr glücklich machen.
Viel Spass beim Backen und Geniessen, eure Birgit.
