Beignet`s…Fettgebäck aus New Orleans…Synchronbacken im Februar

Und weiter gehts beim monatlichen #synchronbacken. Nun ist schon wieder Februar, die Zeit rast und die alljährliche Fasnet steht bevor. Auch wenn dieses Jahr alles anders sein wird, müssen wir doch nicht auf leckeres Gebäck zur 5. Jahreszeit verzichten. Fettgebackenes wird vermehrt zur Faschingszeit gegessen, kann man natürlich das Ganze Jahr über tun, keine Frage.

Beignet (3)

Zorra vomKochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen haben dieses Rezept von King Arthur herausgesucht, traditionelle Beignets aus New Orleans. Diese werden nach dem Backen mit reichlich Puderzucker bestreut.

Ich habe mich auch für das Frittieren entschieden, denn Fettgebäck ist nur frittiert echtes Fettgebäck, Figur hin oder her 😉 Ich habe im Topf ausgebacken, was am Anfang keine gute Idee war, denn die erste Ladung Gebäck ist sehr dunkel geworden, da mein Fett zu heiss war. Also wenn ihr eine Fritteuse besitzt, nutzt doch diese bitte, dann passt das auch mit den Temperaturen ( ich war zu bequem, meine aus dem Keller zu holen ).

Der Teig sollte auf jeden Fall eine Nacht im Kühlschrank ruhen, da kann man ihn aber auch bis zu 2 Tage lassen, laut Originalrezept.

Zutaten ( ca. 16 Beignet´s )…am Tag vor dem Backen:

250 g Weizenmehl 405

  15 g Zucker

   3 g  Salz

  60 g lauwarme Milch 

  65 g lauwarmes Wasser

  15 g geschmolzene, wieder abgekühlte Butter

    1    Ei ( Grösse M )

   8 g  frische Hefe 

Abrieb 1/2 Zitrone

Ausserdem:

Fett zum Frittieren ( ich habe Rapsöl genommen )

Puderzucker ( gerne mit ein wenig Zimt gemischt) zum Wälzen

Puderzucker zum Bestreuen

Am Tag vor dem Backen ( oder auch 1-2 Tage vorher ) gebt ihr alle Zutaten in eine Rührschüssel und verknetet den Teig in ca. 5 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen, noch sehr weichen Teig. Deckt die Schüssel ab und lasst ihn bei Zimmertemperatur 60 Minuten gehen.

Beignet (9)

Fettet nun eine ausreichend grosse Schüssel ein und gebt den Teig in diese Schüssel, deckt sie ab und stellt den Teig nun bis zum nächsten Tag ( bis zu 2 Tage ) in den Kühlschrank. Bei mir waren es 20 Stunden. Er geht in dieser Zeit ordentlich auf.

Beignet (2)

Am Tag des Backens gebt ihr den Teig auf eine mit Mehl bestreute Fläche, knetet ihn noch einmal durch, nun rollt ihn aus auf eine Grösse von ca. 24 x 24 cm. Schneidet euch nun kleine Rechtecke aus dem Teig, bei mir waren es 16 Stück. Es macht nichts, wenn diese unterschiedlich gross sind.

Beignet (13)

Nun erhitzt euer Öl oder Frittierfett auf 175 °C, mit einer Fritteuse klappt das besser als nur mit Augenmass….es sei denn, ihr besitzt ein Thermometer.

Wenn euer Öl bereit ist, gebt nun ein paar Teiglinge in das heisse Fett. Nicht zuviel auf einmal, dann sinkt die Temperatur zu sehr. Entfernt auch soweit es geht das Mehl von den Teiglingen. Nun frittiert sie von beiden Seiten goldbraun. Nehmt sie heraus, legt sie auf einen Teller, den ihr mit Küchentuch belegt habt, so kann eine wenig Fett aufgesaugt werden.

Beignet (1)Beignet (4)

Hält sie nun noch warm im Puderzucker, kurz vor dem Servieren bestäubt ihr die Beignet´s noch mit reichlich Puderzucker.

Die Beignets sind sehr lecker, luftig und weich. Ein wirklich unkompliziertes Rezept, welches ihr mal testen solltet.

Beignet (7)Beignet (10)Beignet (8)

Geniesst sie frisch, am besten noch lauwarm. Fettgebäck schmeckt so am Allerbesten. Natürlich könnt ihr sie auch am nächsten Tag noch essen, dann würde ich sie aber och einmal erwärmen und dann wiederum mit Puderzucker betreuen.

Liebe Zorra, liebe Sandra, ich mag eure Rezeptauswahl, immer wieder lecker und vor Allem meist unkompliziert, da kann man auch mitmachen, wenn mal nicht soviel Zeit übrig ist. Dankeschön ihr Zwei 🙂

Hier verlinke ich euch nun noch die Teilnehmer, die in ihrem Blog ihre Variante des Rezeptes verflogen, es lohnt sich wie immer, sich mal durchzublicken, viel Spass dabei, Eure Birgit.

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Caroline von Linal’s Backhimmel
Bettina von homemade & baked
Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Britta von Backmaedchen 1967
Simone von zimtkringel
Martha von Bunte Küchenabenteuer
Britta von Brittas Kochbuch
Tina von Küchenmomente
Susanne von Was gibt’s zu essen, Liebling?
Dagmar von Dagmars brotecke
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Geri von Lecker mit Geri
Anna von Frau M aus M
Gabi von USA kulinarisch
Nora von Haferflocke
Manuela von Vive la réduction!

35 Kommentare

  1. Pingback: Beignets - Synchronbacken - Küchentraum & Purzelbaum

  2. Pingback: Klassische Beignets - Küchenmomente

  3. Pingback: Beignets – frittierte Leckerei – Synchronbacken im Februar – Frau M aus M

  4. Pingback: Frittierte kleine Beignets fast wie in New Orleans – 1x umrühren bitte aka kochtopf

  5. Hilde sagt:

    Liebe Birgit, ich gehe jetzt in die Küche und bereite den Teig für morgen vor. Ich frittiere nur im kleinen Topf und das passt … du weißt ja, die Übung macht’s.
    Ich habe in den letzten Tagen so viel Fasnachtsküchle wie lange nicht mehr gebacken. Die Familie und die Nachbarn freuen sich 😉🤡
    Ich wünsche dir und deiner Familie fröhliche Tage
    Hilde

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  6. Pingback: Beignets – Synchronbacken im Februar | Was machst du eigentlich so?!

    • Vielen Dank liebe Tina, die waren es auch, nur leider habe ich nur die halbe Menge gebacken, sonst könnt ich mir noch welche aufwärmen. Aber das Rezept ist ja so easy, sie sind schnell gemacht. Das stimmt, Fettgebäck bleibt Fettgebäck und schmeckt nur dann erst richtig. Liebe Grüsse Birgit.

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    • Liebe Zorra, oh ja, meine waren sehr luftig, ich denke, es lag wirklich daran, dass mein Teig so schön weich war. Am nächsten Tag aus dem Kühlschrank war er perfekt. Manchmal ist es richtig, dem Instinkt zu folgen ( der Teig war ja dem meiner Mutter sehr ähnlich, mit dem sie immer gebacken hat ). Ich war wieder sehr gerne dabei, auch wenn es momentan sonntags zeitlich immer sehr knapp zugeht durch meine Workshops. Liebe Grüsse Birgit

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  7. Liebe Birgit, wenn ich so deine Beignets sehe könnt ich glatt schon wieder welche essen. Ich habe in der Pfanne frittiert und dabei ein Thermometer benutzt ich sag nur ganz schön hampelig, aber so war der Fett nicht zu heiß. Mir ging es aber so wie dir, ich hatte keine Lust die Fritteuse die bestimmt schon eingestaubt ist im Keller rauf zu holen. Vor allem sie auch hinterher wieder sauber zu machen um sie dann wieder einzumotten, dafür frittier ich einfach zu wenig. Die Pfanne war da schon besser.

    Liebe Grüße
    Britta

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    • Liebe Britta, vielen Dank. Ich bin auch nicht so gerne mit der Fritteuse unterwegs. ein Thermometer hab ich zwar, allerdings waren da die Batterien leer…also musste ich Pi mal Daumen die Temperatur schätzen, nach den ersten 3 schwarzen Beignets hatte ich es dann raus… liebe Grüße Birgit

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  8. Susanne sagt:

    Ein sehr tolles Rezept. Deine Beignets sehen auch so toll aus. Ich habe sie im Ofen gebacken, aber wenn ich mir deine kleinen Hefeteilchen so ansehen, werde ich mich vielleicht doch das nächste Mal ans Frittieren wagen.
    Liebe Grüße
    Susanne

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  9. mrsflax sagt:

    Sowohl dein Teig als auch die fertigen Beignets sehen voll verlockend aus. Ich habe meine Friteuse vor Jahren unbenutzt an jemanden verschenkt, der sie auch nicht benutzt. Ein Wanderpokal praktisch 😀
    Mit ein bisschen Übung finde ich das im Topf einfach unproblematischer und bequemer =)

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  10. linalsbackhimmel sagt:

    Deine Beignets sehen toll aus!
    Das Problem mit der fehlenden Fritteuse habe ich tatsächlich mit einer einzelnen Induktionsplatte gelöst. Im Gegensatz zu meinem normalen Herd, kann man da nämlich genaue Gradzahlen einstellen und schon funktioniert das mit dem Frittieren eigentlich wirklich gut.
    Liebe Grüße
    Caroline

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